Cromford-Gespräche

Kultur zum Mitreden: Diskussionsrunden zu kulturellen Themen sind seit Jahren als feste Größe unter den Aktivitäten des Fördervereins etabliert. Nach einem Vortrag wird bei den Cromford Gesprächen in ungezwungener Atmosphäre im Museumscafé diskutiert. Kundige Referenten und interessante Themen, eingebracht auch aus dem Mitgliederkreis, stehen dabei in engem Bezug zum Standort Cromford und greifen den innovativen Geist der einstigen Industriepioniere auf.

 Cromford Gespraech Titelbild

Dieses beliebte Konzept, das Information, Diskussion und geselliges Miteinander verbindet, hat die seit November 2021 amtierende Vorsitzende des Fördervereins, Hannelore Hanning, nach der pandemiebedingten Pause nun wieder aufgegriffen und im April 2022 ihr erstes Cromford Gespräch dem hochaktuellen Thema "Kreislaufwirtschaft" gewidmet. Ein voller Erfolg im ausgebuchten Museumscafé und – nicht zuletzt auch eine gute Gelegenheit, den Förderverein, seine Mitglieder und seine Arbeit näher kennenzulernen. Lesen Sie im Folgenden die Details zur jüngsten Veranstaltung in dieser Reihe und worüber in den vergangenen Jahren im Herrenhaus Cromford bereits diskutiert wurde.

Mal stehen aktuelle Ausstellungsprojekte im eigenen Haus oder in der Region im Fokus der Gespräche, mal sind es allgemeine Fragen zur kulturellen Entwicklung: Immer sind es aber Themen, die dazu einladen, ins Gespräch zu kommen und Position zu beziehen.

 

 


Wer denkt beim Spinnen und Weben an die Malerei? - Oktober 2023


vortrag frau syre

Die Antwort lautet: Herr Professor Dr. Helmut C. Jacobs, Romanist und hervorragender Kenner kulturhistorischer Zusammenhänge in der Malerei. Souverän, spannend und kurzweilig entführte er sein zahlreich im Herrenhaus des Industriemuseums Cromford erschienenes Publikum in die kunst- und kulturhistorische Dimension des Spinnens und Webens in der Malerei vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Mehr Informationnen finden Sie hier.

 

 


Brügelmanns und ihr familiäres Netzwerk ins Wuppertal - Oktober 2022


vortrag frau syre

Am Sonntag, 02. Oktober 2022, entführte Frau Christiane Syré ihr Publikum, Mitglieder und Gäste des Fördervereins der Freunde und Förderer des Industriemuseums Cromford e.V., in die Welt der Brügelmanns und ihr familiäres Netzwerk ins Wuppertal und gab damit einen spannenden Einblick in das ökonomische wie soziale Leben der Brügelmanns, geprägt durch Zeit und Traditionen, immer eng verknüpft mit der passenden Auswahl der Ehepartner zum Wohle der Firma und des Ausbaus der Handelsbeziehungen. Mehr Informationen finden Sie hier.


Das Angertal - September 2022


Gruppenfoto vom Cromford-Gespräch im September 2022 zu sehen sind Hannelore Hanning (von links), Adolf Hermann Mackrodt und Jürgen Scheidsteger von links: Hannelore Hanning, Adolf Hermann Mackrodt und Jürgen Scheidsteger

Wieder konnte der Förderverein ein aktuelles Thema für ein Cromford-Gespräch aufgreifen, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den äußerst lebendigen und sehr anschaulichen, mit PowerPoint und prächtigem Handout begleiteten Vortrag zum Angertal faszinierte.Die Autoren der Trilogie (Das Obere Angertal – Das Mittlere Angertal – Das Untere Angertal) Jürgen Scheidsteger und Adolf Hermann Mackrodt begeisterten durch ihren großen Enthusiasmus.Die Bedeutung der Anger für die wirtschaftliche Entwicklung sowie der Einfluss der Kalkindustrie wurden von den Vortragenden eindrücklich hervorgehoben.Auch die Auseinandersetzung mit dem ‚Reizthema‘- wer kann die Quelle der Anger für sich beanspruchen – Velbert oder Wülfrath – fand große Aufmerksamkeit.

Die Schwerpunkte des Vortrages

Kalk

  • Geschichte der Entstehung, Abbau des Kalkgesteins, dessen Veredelung und dessen Nutzen für die Chemie, für das Baugewerbe und für die Pharmazie sowie die Weiterentwicklung der Brennaggregate

Wasser

  • wesentlicher Faktor für die Entstehung der Mühlen und Hütten am Verlauf des Angerbachs, darunter die ‚Spinn-Mühle‘ des Johann Gottfried Brügelmann, die Schwerindustrie an der Mündung der Anger in den Rhein.

Die Problematik umweltbelastender Produkte wurde nicht ausgespart.

Touristik

  • Relikte des Abbaus des Kalkes, der Schwerindustrie heute teilweise umfunktioniert zu Attraktionen.

gaben Anlass zu einer lebhaften Diskussion nach dem Vortrag und während des kleinen Imbisses danach.
Das Kalkvorkommen und das Wasser der Anger haben der Region in all den vergangenen Jahrzehnten wirtschaftlichen Aufschwung verliehen,
von dem heute noch Menschen zehren- sei es durch Arbeitsplätze oder durch touristische Attraktionen - diese verbunden mit einem hohen Freizeitangebot.
Ein wesentliches Zeugnis dieser Zeit stellt u.a. das Industriemuseum Cromford dar und lässt dadurch Geschichte immer wieder lebendig werden.

 


Kreislaufwirtschaft – hoch aktuell - April 2022


„Hoch aktuell sind die Themen der Cromford-Gespräche immer und fordern die Besucher dieser Gesprächsforen anhaltend heraus“, so Hannelore Hanning, Vorsitzende des Fördervereins der Freunde und Förderer des Industriemuseums Cromford e.V. 

„Endlich, nach langer Corona bedingten Pause, wieder eine Präsenzveranstaltung in der Cafeteria des Industriemuseums, dazu mit einem hochaktuellen Thema und äußerst kompetenten Referenten vor ausgebuchtem Haus. Besser kann ein neuer Start nicht gelingen“, freute sich Hannelore Hanning. Auch Elisabeth Müller -Witt (MdL) und Bürgermeister Klaus K. Pesch sowie die Kuratoren des Fördervereins Johannes Paas und Wolfgang Küppers und die Museumsleiterin Claudia Gottfried waren der Einladung gefolgt.

Gruppenfoto auf der Treppe

 Im Bild von li nach re: Bürgermeister Klaus K. Pesch, Joscha Wirtz, Hannelore Hanning, Gerd Droste, Elisabeth Müller-Witt, Johannes Paas, Claudia Gottfried, Wolfgang Küppers, © Gerd Droste.

 

Sie wurden nicht enttäuscht, denn am Sonntag, dem 24.04.2022, konnte mit Joscha Wirtz - Umweltingenieur vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie - ein motivierter und engagierter junger Referent zur Darstellung des Modells des hochaktuellen Themas - Kreislaufwirtschaft - gewonnen werden. (Bild rechts: Joscha Wirtz mit Hannelore Hanning)

Cromford Gespräch - Kreislaufwirtschaft


Anschaulich und ausdrucksvoll beschrieb er anhand des Butterfly Effects die Auswirkungen bei der Umsetzung dieses Modells durch einprägsame Beispiele. Er überzeugte die Anwesenden davon, wie notwendig es ist, dieses Modell unter Begleitung durch einflussreiche Akteure von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik umzusetzen.

Die bildliche Durchdringung der drei Phasen der Kreislaufwirtschaft

  • Wo kommen wir her?
  • Wo stehen wir heute?
  • Wo geht es hin?

erlaubten den Zuhörern Orientierung. Eigene Handlungsansätze konnten hinterfragt werden, wobei Herr Wirtz immer den lokalen Bezug betonte.
Bei seinen Erklärungen griff er auch auf die drei Prinzipien von Ellen MacArthur und ihrer Stiftung zurück

  • Produktdesign neu überdenken!
  • Verwenden, was vorhanden ist!
  • Ökosysteme regenerieren!

Auch die weiterhin aktuellen Thesen des Club of Rome über die Grenzen des Wachstums, zeigte Joscha Wirtz auf, benannte die Notwendigkeit der Abkehr von dem linearen Wirtschaftsmodell, die Notwendigkeit der Abfallvermeidung und warb für die Renaissance der regionalen Wertschöpfung mit folgendem Ansatz: „Das Ende eines Produkts muss bereits am Anfang gedacht werden!“

Dass der Vortrag von Joscha Wirtz kein Solitär in Cromford war, sondern sich sehr gut in weitere Projekte von Förderverein und Museum fügt, wurde am Schluss der Veranstaltung sehr deutlich. Gerd Droste und Hannelore Hanning verwiesen auf den diesjährigen changes.AWARD, der ebenfalls unter dem Motto: Let’s close the circle together’ steht und in dem 12 Schülerteams an diesen zukunftsweisenden Themen arbeiten. Gleichzeitig warben sie für die Teilnahme an der Siegerehrung am 19.6.2022 anlässlich des Parkfestes von Förderverein und Industriemuseum Cromford.

Auch Claudia Gottfried schlug als Museumsleiterin den Bogen zur Neuausrichtung des Museums ab dem kommenden Jahr: „Als Museum, das sich mit textilen Rohstoffen beschäftigt, ist es geradezu zwingend, sich verstärkt mit Themen der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu beschäftigen. Und es ist auch eine wertvolle Chance, die Präsentation unseres Museums aus dieser Perspektive neu zu denken.  Ein Anfang ist bereits gemacht!“

Die Besucher dieses Cromford-Gesprächs gingen nach der intensiven Diskussion zum Thema des Vortrags und den vielen Gesprächen zum Schluss der Veranstaltung hoch motiviert, aber auch sehr nachdenklich nach Hause.

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Die zurückliegenden Cromford Gespräche im Überblick

 


2018


 

Nachdem im Juni 2018 der Förderverein wieder eine Studienreise nach Cromford/England angeboten hatte, folgte im Januar 2019 ein Cromford Gespräch zum Thema, das die Impressionen der Fahrt noch einmal mit Bildern und Gesprächen aufleben ließ. Einhellige Ansicht in der Gesprächsrunde war, dass in naher Zukunft, voraussichtlich im Jahr 2020, erneut eine Exkursion zur Wiege der englischen Industrialisierung angeboten werden soll. Zuvor steht aber ein Besuch von Mitgliedern der englischen Arkwright Society in Ratingen an, bei dem die Ratinger Exkursionsteilnehmer sich gerne in die Betreuung der Gäste einbringen wollen. 

Cromford Gespräch zum Thema Studienreise nach England


Mit einem etwas anderem Cromford Gespräch startete der Förderverein seine Gesprächsreihe im Jahr 2018. Vorstandsmitglied Gerd Droste, der maßgeblich den changes.AWARD begleitet, berichtete über den zunächst schleppenden Anlauf der Wettbewerbsidee, die sich inzwischen zum Leuchtturmprojekt des Fördervereins entwickelt hat. Außerdem kamen Lehrer zu Wort und das Siegerteam des Jahre 2017. Ein ausführlicher Bericht über dieses Cromford Gespräch war im Newsletter Cromford aktuell in der Ausgabe 1-2018 zu lesen.


2017



2017 hatte der Förderverein dreimal zu den beliebten Cromford Gesprächen eingeladen: Zum Auftakt referierte die ehemalige Museumsvolontärin Alexandra Hilleken (Bild mitte und Bild links mit dem Fördervereinsvorsitzenden W. Küppers ) im März 2017. Sie stellte die Sonderausstellung "Deutsche Strumpfdynastien – Maschen, Mode, Macher" vor, die von Mai bis Dezember in der Textilfabrik zu sehen war. Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich sowohl einen ersten Eindruck über 250 Jahren Strumpfmode zu verschaffen, als auch Einblicke in die Entstehung und den Aufbau der neuen Schau zu gewinnen. Am 20. Mai waren dann die Vereinsmitglieder selbstverständlich wieder zur exklusiven Preview eingeladen, bei der Museumsleitung und Volontärin durch die Ausstellung führten.

Cromford Gespräch 2017 - Sonderausstellung "Deutsche Strumpfdynastien – Maschen, Mode, Macher"

 

Am 8. Oktober 2017 knüpfte Margret Heymann (Bild rechts unten), Schriftstellerin aus Hamburg, an die erfolgreiche Cromforder Ausstellung "Glanz und Grauen" an und referierte über "Glanz und Grauen der deutschen Film- und Theaterwelt in der NS-Zeit". Außerdem waren die Gäste eingeladen, anschließend noch den Film "Fräulein Else" anzusehen, der in Kooperation mit dem (Kultur)Kino Ratingen vorgeführt wurde.

Cromford Gespräch - "Glanz und Grauen der deutschen Film- und Theaterwelt in der NS-Zeit"

 

Im November 2017 stand das dritte Cromford Gespräch dieses Jahres auf der Agenda: Vereinsmitglied Prof. Dr. Dr. Uwe Fitzner (Bild links, hinten zwischen Museumsleiterin C. Gottfried und Dr. Anette Koewius) widmete sich dem "Spinnennetz der Industriespionage" und sprach über die Entwicklung und Bedeutung des Patentwesens - natürllich auch mit einem engen Bezug zu Brügelmanns Anfängen in Cromford.

Cromford Gespräch - "Spinnennetz der Industriespionage"

 


 2016


 

Im Jahr 2016 war der Fokus auf das eigene Haus gerichtet. Den Anfang machte das Cromford Gespräch im März, das die Sonderausstellung "Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Krieg und Republik" unter dem Aspekt der Filmkunst näher beleuchtete. Der Bochumer Filmhistoriker Peter Ellenbruch (im Bild links, zusammen mit dem Fördervereinsvorsitzenden W. Küppers) erzählte über die spannende Zeit der frühen Kinofilme vom Kaiserreichs bis in die 1920er Jahre. Natürlich wurden auch entsprechende Filmbeispiele präsentiert, sodass die Teilnehmer hier einen interessanten und sehr kurzweiligen Vormittag erlebeten. Das war einerseits den Filmen, andererseits aber vor allem auch den unterhalt­samen Erläuterungen des Referenten geschuldet.

 Sonderausstellung "Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Krieg und Republik"


 

Und dann war dieses Jahr auch vom Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen des Museums geprägt – gewürdigt mit gleich zwei Cromford Gesprächen.
Im Oktober erzählten die Museumsleiterin Claudia Gottfried und Exponatenauswahl für das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen des Museums ihre Stellvertreterin Christiane Syré (Bild re.) von der Gründungsgeschichte des Industriemuseums vor 20 Jahren und von dem schrittweisen Aufbau einer der bedeutendsten Textilsammlungen in Deutschland. Viele kleine Anekdoten begleiteten den Vortrag und stellten anschaulich dar, was so alles passieren kann, wenn Wissenschaftler ihre Bücher links liegen lassen und – sich auf die Suche nach Gegenständen aus der frühindustriellen Arbeitswelt machen, zum ersten Mal ein baumwollenes Musselinkleid von 1800 „in den Händen halten“ oder vor der Frage stehen: Ist das angebotene Amputationsbesteck von 1795 für Mensch oder Tier? Und ist es überhaupt echt? Und was darf man dafür ausgeben?

 


 

Dr. Peter Baumann

Im November ging es im 3. Cromford Gespräch um die Fabrikgründung; die Museumsleitung stellte interessante Fragen in den Raum: Wie sähe der Businessplan eines Unternehmers aus, der vor mehr als 200 Jahren sein Unternehmen gründete? Wie hat er den Markt für sein Produkt und seine Konkurrenten eingeschätzt, welche Marketingstrategien geplant, wie muss man sich seinen Kostenplan vorstellen? Unterschieden sich seine unternehmerischen Strategien eigentlich von denen heutiger Startups? Eine ungewohnte Perspektive, aus der Claudia Gottfried die historische Unternehmensgründung beleuchtete und zudem eine für Cromford Gespräche ungewöhnlichen Unterstützung bekam: Dr. Peter Baumann (Bild links) begleitete das Programm musikalisch und lud mit seinen ausgewählten Musikstücken in die Zeit Brügelmanns ein.

 


2015


 

Die Veranstaltung im Mai 2015, die von dem Vereinsmitglied Dr. Jürgen Kanne initiiert wurde, griff allgemeine Fragen zur kulturellen Entwicklung auf. In diesem Gespräch referierte Dr. Kanne, der aufgrund seines langjährigen Engagements in Afghanistan ein guter Kenner der dortigen Verhältnisse ist, über das Land und die vergessene Geschichte dieses einst so erfolgreichen Baumwollproduzenten. Zudem ging es um die Entwicklung der dortigen Kunstszene, wobei auch der afghanische Künstler Aatifi, der zeitgleich im Ratinger Stadtmuseum ausstellte, zum Gespräch erschienen war.

Impressionen während des Cromford Gesprächs im Mai 2015Impressionen während des Cromford Gesprächs im Mai 2015

Weitere Themenbeispiele der bisherigen Cromford Gespräche: Die Frage nach dem drohenden ‚Kulturinfarkt‘, die Professor Peter Vermeulen, Beigeordneter der Stadt Mülheim, im September 2012 aufwarf, als er unter dem Titel „Mit Kultur Staat machen!?“ über die Problematik der Kulturförderung referierte. Im Jahr 2013 stand dann der Kreis Mettmann im Mittelpunkt; Landrat Thomas Hendele stellte in der Diskussionsrunde die Marke „Neanderland“ und das Kulturmarketing des Kreises vor.

Neben den allgemeinen Themen geben die Cromford Gespräche besondere Einblicke in das Ausstellungsgeschehen. So lenkten z.B. im Juni 2012 die Kuratorinnen Claudia Gottfried und Christiane Syré anlässlich der Sonderausstellung „Glanz und Grauen“ in der Textilfabrik Ratingen im Cromford Gespräch den Blick auf die Jugend während des Nationalsozialismus. Unter dem Titel „Uniform und Kluft – HJ und oppositionelle Jugendgruppen im »Dritten Reich«“ vertieften sie das Ausstellungsthema und stellten diesen einen Aspekt der vielbesuchten Schau zur Diskussion. Und auch das große Gemeinschaftsprojekt vom LVR-Industriemuseum und dem LWL Ruhr Museum zum Kriegsbeginn 1914 wurde in einem Cromford Gespräch aufgegriffen. Dafür stand im März 2014 der Direktor des LVR-Industriemuseums und Mitinitiator der auf Zollverein in Essen präsentierten Ausstellung „1914 – Mitten in Europa“ auf Zollverein in Essen, Dr. Walter Hauser, als Referent zur Verfügung.